Psychotherapie      Hypnose      Coaching      Supervision      Neue Karrierewege      Selbsthilfegruppen


Psychotherapie

Die Psychotherapie ist eine wissenschaftlich-praktische Tätigkeit, die
in Österreich im Psychotherapiegesetz geregelt ist. In der konkreten Beziehung zwischen PsychotherapeutIn und KlientIn wird versucht, psychische und psychosomatische Leidenszustände zu heilen oder zu lindern, seelische sowie zwischenmenschliche Konflikte zu bewältigen oder auch die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

Der Begriff „Psychotherapie“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet ursprünglich, den ganzen Menschen, das heißt seine Seele, sein Gemüt, seinen Verstand sowie seine Lebenskraft zu unterstützen,
zu heilen, zu pflegen und auszubilden.

Ziel einer Psychotherapie

Das seelische Leid zu heilen oder zu lindern, in Lebenskrisen zu helfen, unerwünschte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern. Eine Psychotherapie hilft Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien dabei, persönliche Entwicklungen und die ganzheitliche Gesundheit zu fördern, seelische Belastungen zu verringern und Krisen zu bewältigen.

Psychotherapie kann unterstützend wirken wenn:

  • Sie rauchfrei werden oder Gewicht verlieren wollen.
  • Sie chronische Schmerzen, Migräne, Asthma, Allergien, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder andere körperliche Beschwerden haben.
  • Sie Panikattacken oder Ängste haben, die Sie belasten oder einschränken: z. B. vor dem Kontakt mit Ihren Mitmenschen,
    Autoritäten, großen Plätzen, engen Räumen, Präsentationen, Prüfungen oder Menschenansammlungen.
  • Sie sich ausgebrannt, antriebs- und lustlos, erschöpft, überfordert oder niedergeschlagen fühlen und wenig Freude am Leben haben.
  • Sie sich in einer belastenden Situation z. B. durch Krankheit, Trauer, beruflichen Umbruch, einer bedrückenden Beziehung, Scheidung, Trennung, Unfall befinden, die schwer zu bewältigen ist.
  • Sie oft Gedanken oder Gefühle plagen, über die Sie mit niemandem zu sprechen wagen.
  • Sie über ein unerwünschtes oder zwanghaftes Verhalten verfügen.
  • Sie wiederkehrende Probleme im Kontakt mit anderen Menschen z. B. am Arbeitsplatz, in der Familie, in Beziehungen haben oder sich durch Ihre Kinder überfordert fühlen.
  • Ihr Kind Verhaltensauffälligkeiten zeigt oder psychosomatische Probleme hat.
  • Sie Angst vor Entscheidungen haben oder Ihre Fähigkeiten besser einsetzen wollen.

 

Hypnose

Die Kulturgeschichte kennt Hypnose und Trancezustände als eine der ältesten „psychotherapeutischen Verfahren“. Hypnosepsychotherapie ist ein tiefenpsychologisches Psychotherapieverfahren, die Trancefähigkeit und somit Ihr eigenes Potenzial zu Heilungszwecken nutzt. Das Unbewusste wird nicht nur als konflikthafter Bereich angesehen, sondern auch als Quelle von Ressourcen und Fähigkeiten, die in der Therapie erschlossen werden können.

Hypnose ist kein passiver Zustand, in den Sie versetzt werden. Es ist daher auch unmöglich, eine Person gegen den eigenen Willen in Trance zu versetzen bzw. zu hypnotisieren. Der Tracezustand ist mit der Phase kurz vor dem Einschlafen oder Aufwachen vergleichbar. Indem Sie entspannt und gleichzeitig aufmerksam sind, haben Sie zu jeder Zeit die Kontrolle und die Möglichkeit, die Trance eigenständig zu beenden. 

Durch den ressourcenorientierten und wertschätzenden Zugang von Hypnose können Wege zu den eigenen Ressourcen, innerer Gelassenheit, Sicherheit und Kraft gefunden und aufgebaut werden.


 

Coaching

Coaching ist ein interaktiver personenzentrierter Beratungs- und Begleitungsprozess, der zeitlich begrenzt, thematisch definiert und zielorientiert ist. Die individuelle Beratung von Einzelpersonen, Teams oder Gruppen baut auf ressourcen- und lösungsorientierten Kompetenzen auf, mit dem Ziel, Eigenkompetenz zu entwickeln.

Für wen ist Coaching geeignet:

  • Für Personen, die bei ihrer beruflichen Tätigkeiten Unterstützung benötigen.
  • Für Personen, die eine berufliche Veränderung suchen oder eine Neuorientierung anstreben.
  • Für Personen in Gesundheitsberufen, in psychosozialen, pädagogischen und pastoralen Berufen.
  • Für Personen in Wirtschaft, Gewerbe, Technik, Dienstleistungsberufen sowie Industrie und Forschung.

Coaching kann unterstützend wirken wenn:

  • Sie Entscheidungen bewusst treffen und die Rolle Führungskraft/Mitarbeiter reflektieren wollen.
  • Sie auf der Suche nach Lösungen, Strategien oder Handlungsoptionen sind.
  • Sie sich in einer beruflichen Neuorientierung befinden und Ihr ungenutztes individuelles Potenzial entdecken und entfalten wollen.
  • Sie Unterstützung bei Bewerbungen benötigen, Sie zu einem Assessment Center eingeladen sind oder einen wichtigen Auftritt haben.
  • Sie dabei sind, innere Blockaden zu lösen und hinderliche Verhaltensweisen abzulegen.
  • Sie Klarheit in den einzelnen Lebensbereichen und Rollen gewinnen wollen.

 

Supervision

Supervision ist eine Form der Beratung, die Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen im beruflichen Kontext begleitet. Dabei ermöglicht der „Blick von außen“, neue Ansätze und neue Wege zu erkennen. Supervision ist eine begleitende Maßnahme und dient der Reflexion, Professionalisierung, Teamentwicklung, Qualitätssicherung und Psychohygiene im beruflichen sowie privaten Umfeld.

Für wen ist Supervision geeignet:

  • Für Personen, die bei ihrern beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten Unterstützung oder Reflexion benötigen
  • Für Personen in Gesundheitsberufen, in psychosozialen, pädagogischen und pastoralen Berufen
  • Für Personen in Wirtschaft, Gewerbe, Technik, Dienstleistungsberufen sowie Industrie und Forschung

Supervision kann unterstützend wirken wenn:

  • Sie spezielle Fälle oder außergewöhnliche Situationen besprechen wollen.
  • Sie eine belastende Situation oder den Umgang mit Menschen reflektieren wollen.
  • Sie in einem schwierigen Team arbeiten.
  • Sie Unterstützung bei der Lösung von Konflikten oder bei der Bewältigung von Krisen benötigen.

 

Neue Karrierewege

Häufig kommt es in unterschiedlichen Lebensabschnitten zu beruflichen Veränderungen. Hier ist es wichtig, eine Standortbestimmung zu machen, die Übergangssituationen zu bewältigen und die richtige berufliche Ausrichtung zu ermitteln, um für Sie die passende Position zu finden.

Standortermittlung, Berufsorientierung und Karriereplanung

Nützen Sie die Zeit, Ihren beruflichen Werdegang zur reflektieren und zu justieren. Nehmen Sie das Steuer in die Hand und gestalten Sie Ihren Berufsweg.

Häufige Fragen in diesem Kontext:

  • Welche berufliche Tätigkeit haben Sie bisher gerne gemacht?
  • Welche Richtung möchten Sie einschlagen?
  • Welcher Beruf passt zu Ihnen? 
  • Welche Karriere verfolgen Sie?
  • Wie erreichen Sie Ihre beruflichen Ziele?
  • Kündigung, Restrukturierung oder Neuorientierung?
  • Gehaltsverhandlung ansprechen, aber wie?
  • Ist die Selbständigkeit interessant?

 

Für Jungmütter & Jungväter

Die Schwangerschaft, die Geburt und die ersten Monate mit dem Neugeborenen gehören zu den besonderen Ereignissen und Phasen des Lebens. Eine Hochschaubahn der Gefühle, welche Eltern auch an die eigenen Grenzen bringen. Neben den wunderbaren Momenten können auch Unsicherheiten, Zweifel, Ängste, Konflikte, Stress, Panik und schlechtes Gewissen auftauchen.

Gegenseitige Beratung, Erfahrungsaustausch, gemeinsame Aktivitäten und Gespräche nach Bedarf, können helfen, andere Frauen/ Männer/ Paare in dieser intensiven Zeit des Lebens zu unterstützen.

Mögliche Gesprächsinhalte

  • Mentale Geburtsvorbereitung
  • Herausforderungen in der ersten Zeit
  • Erwartungen, Wünsche, Vorstellungen
  • Fragen, Bedenken, Ängste, Unsicherheiten, Zweifel
  • Perfektionismus, schlechtes Gewissen, Stress, Panik, Schlafentzug
  • Konflikte in der Partnerschaft
  • Geschwisterkinder, Eifersüchte und Konflikte

Für Angehörige Schwererkrankter

Eine lebensbedrohliche Diagnose, ein Unfall oder eine schwere Erkrankung stellt für Betroffene und Angehörige eine existentielle Krise dar. Diese Situation führt häufig zu seelischen Anspannungen, Belastungen und Verunsicherungen. Menschen erleben diese Momente als Schock, verbunden mit Gefühlen von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Kontrollverlust.

Mögliche Gesprächsinhalte:

  • Informationen ordnen und verarbeiten
  • Umgang mit Angst
  • Umgang mit Stress und Schlafverlust
  • Herausforderungen, Erwartungen, Wünsche, Vorstellungen
  • Fragen, Bedenken, Ängste, Unsicherheiten, Zweifel
  • Verstehen des Bio-Psycho-Sozialen Modells
  • Konflikte in der Familie, Partnerschaft, Umfeld